100kmbiel2007

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49. Bieler 100 km - Lauf

Biel (CH), 15.-16.6.07

                    

   

Biel zum 3. Mal

Vor dem Lauf

Es war mal wieder soweit. Seit 4 Jahren vom Biel-Fieber gepackt reisten mein Fahrrad-Coach und ich auch in diesem Jahr wieder zu den Bieler-Lauftagen an. Wir bauten wie vor zwei und vier Jahren am Donnerstag unsere Zelte auf. Hierfür stellt der Veranstalter einen Sportplatz im Start- Zielgebiet zur Verfügung (ein Rasen-Fußballplatz, in Deutschland undenkbar). Sogar für sanitäre Einrichtungen, mobile Toilettenwagen mit Waschbecken, welche regelmäßig gereinigt und mit Toilettenpapier und Papierhandtüchern bestückt werden ist gesorgt. Zusätzlich stehen auch noch Dixi-Hütten bereit. Nach dem Zeltaufbau starteten wir dann noch bei herrlichem Sonnenschein zu einer schönen Radtour durch Biel. Unser Ziel war der Hafen am Bieler See. Wir planten für den Freitagvormittag eine schöne Dampferfahrt. Am Nachmittag wollten wir schlafen, um pünktlich zum Start um 22.00 Uhr fit zu sein.

Aber meistens kommt alles ganz anders als man denkt. Kaum zurück von unserer Radel-Tour, wir konnten so gegen 18.00 Uhr gerade noch unsere Startunterlagen in Empfang nehmen, da krachte es vom Himmel. Ein heftiges Gewitter jagte das nächste, und das ging so die ganze Nacht. Wir lagen in unseren Zelten und verstanden die Welt nicht mehr. Wie wird es wohl morgen sein? Irgendwann bin ich dann eingeschlafen, um mich am nächsten Morgen vom Regen, der kontinuierlich auf das Zelt prasselte, wecken zu lassen. Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, das auch die Dampferfahrt ins Wasser gefallen war. Es war bereits 9.00 Uhr, es gab keinen Kaffee und kein leckeres Frühstück vor dem Zelt (das war für mich ganz schlimm). Es gab nur Regen, Regen, Regen.

Nun war wohl fast jedem klar, das wir mit einer Schlammschlacht rechnen mussten. Ich blieb einfach den ganzen Tag im Bett. Ich glaube, alle Zeltnachbarn taten das Gleiche. Es war sehr still auf dem Zeltplatz. Nur Regen, Regen, Regen. Das prasselt so herrlich auf dem Zeltdach (wenn nur der Lauf am Abend nicht wäre). Gegen 14:00 Uhr bekam ich Hunger. Natürlich möchte man vor einem 100km-Lauf auch mal etwas anständiges essen, aber niemand hatte Lust, mit mir auf Nahrungssuche zu gehen. Also stiefelte ich alleine los, warm gekleidet mit Regencape, das war toll. Und immer wieder Regen, Regen, Regen. Die Nahrungssuche war erfolglos. Aber wenigstens einen heißen Kaffee konnte ich erstehen. Gegen 15.00 Uhr war dann auch mein Coach bereit, mit mir erneut auf Nahrungssuche zu gehen, aber ebenfalls erfolglos. In Biel (vielleicht auch in der gesamten Schweiz?) darf man zwischen 14 und 18 Uhr keinen Hunger haben. Die Restaurants sind darauf einfach nicht eingestellt.Aber zum Glück gibt es ja eine Pasta-Party. Dort konnten wir ab 16 Uhr nach Herzenslust Spaghetti Bolognese futtern und es gab auch viel Kaffee, was mein Läuferherz erfreute.

Anschließend, wir hatten unsere Zelte noch nicht erreicht, fühlte es sich sehr trocken an. Es hatte tatsächlich inzwischen irgendwann aufgehört zu regnen, und ein blasser Hoffnungsschimmer ließ uns wieder aufleben. Wir hatten uns schon in den schlimmsten Farben ausgemahlt, wie wir wohl den Lauf im strömenden Regen, mit einigen Gewittereinlagen überstehen. Nun auf einmal wurde alles gut. Am Zelt angekommen wurde dann auch gleich wieder an der Matratze gehorcht. Aber schlafen ging nicht mehr. Es begann eine allgemeine Unruhe. Die ersten Läufer und auch Fahrrad-Coaches begannen mit ihren Startvorbereitungen.Ich belauschte das Treiben um mich herum, lag auf meiner Matratze, und schwor mir, nicht vor 20.30 Uhr aus dem Zelt zu krauchen.

So verlief dann der Abend ruhig. Jeder hatte mit sich und seinen Vorbereitungen zu tun, und alle hatten die stille Hoffnung, dass der Regen nicht wieder einsetzt. Gegen 21.00 Uhr waren dann unsere Teams bereit für den Start. Es wurden noch einige Fotos geschossen und dann begaben wir uns ganz allmählich in den Startbereich. 20 Minuten vor den Läufern wurden die Radbegleiter auf die Strecke geschickt, um mit polizeilicher Begleitung zu dem ca 25km entfernten Ort zu radeln, an dem sie Ihre Läufer treffen und von dort aus begleiten durften.

Der Lauf

Um 22 Uhr war es dann auch endlich für uns Läufer soweit. Der Startschuss fiel pünktlich und wir trabten los. Anfangs führte uns der Kurs für ca 8 km durch die von jubelnden Zuschauern gesäumten Bieler Straßen. Der Wettergott meinte es gut mit uns. Es blieb trocken und die Temperaturen waren angenehm. Ich trabte im dichten Läuferfeld vor mich hin, beobachtete das Publikum, lauschte den Sprüchen der Läufer und fühlte mich rundum wohl. So kann es von mir aus weiter gehen, dachte ich, und war froh über den gelungenen Start.

Irgendwann ging es dann hinaus in die Dunkelheit der Nacht. Die Läufer wurden immer ruhiger, man hörte nur noch das gleichmäßige trappeln der Läuferfüße und ab und zu konnte man ein Gespräch im Läuferlatein belauschen. Die Lichtkegel der Taschenlampen huschten durch die Nacht. Es wurde immer stiller. Jeder hing seinen Gedanken nach. Und wieder lausche ich in mich hinein. Alles ok, alles läuft rund, keine Probleme, nichts tut weh. Wie lange wird das wohl noch so gehen? Der erste Verpflegungspunkt kommt in Sicht. Ich greife zu. Der Körper braucht das. Das Angebot ist reichhaltig.

In Aarberg, nach ca 19 km toben die Zuschauer. Es ist ein wundeschönes Gefühl, durch diese jubelnden Menschenmassen zu laufen. Dann gibt es auch schon den nächsten Verpflegungspunkt. Essen, trinken, weiterlaufen, alles geschieht fließend. Nun kann es nicht mehr lange dauern, bis der Fahrrad-Coach an der Strecke steht. Endlich die aus Vorsicht mitgenommene und nicht gebrauchte Jacke abwerfen. Ich hatte sie von Anfang an um den Bauch gebunden. Das ist belastend. Dann erreichen wir Lyss. Hier muss er irgendwo stehen. Am Ortsausgang geht es einen lang gezogenen ziemlich steilen Berg hinauf. Die Radfahrer säumen die Strecke seit der Ortsmitte und fieberten ihrem Läufer entgegen. Ich freue mich, das da noch so viele stehen. Da müssen ja noch eine Menge Läufer hinter mir sein, denke ich und halte weiter Ausschau. Erfahrungsgemäß steht mein Coach immer gut sichtbar am Ende der Schlange. So war es auch heute. Um nicht gleich bergauf ackern zu müssen, hat er sich bereits klug am Ende des Anstieges platziert. Ich übergebe ihm meine Jacke und laufe erleichtert weiter, nun immer wissend, das mein Coach in meiner Nähe ist, und mir bei Bedarf materiellen und ideellen Beistand leistet.

Und wieder lausche ich in mich hinein, und immer noch geht es mir gut. Nichts tut weh, alles ok. Nun schon nach fast 30km. Da beginnt es wieder leicht zu regnen. Ich mache mir Sorgen um meinen Coach. Uns Läufer stört ja der Regen nicht. Aber was macht ein Radler mitten in der Nacht, wenn er das langsame Tempo des Läufers mithalten muss. Da macht es sich nicht gut, wenn man nass und zwangsläufig kalt und müde wird. Aber der Radler ist gut vorbereitet und hat eine Regenjacke. Der Regen bleibt ein leichter Nieselregen, und so können wir, der Radler und die Läuferin, unseren Weg unbeirrt fortsetzen.

Die Kilometer flogen an uns vorbei. Es gab keine nennenswerten Probleme. Nicht einmal die Berge konnten mich aus der Ruhe bringen. Bei km50 war ich mir sicher, das eines meiner Ziele erreichbar ist. Ich hatte den Wunsch, den Ho-Chi-Minh-Pfad noch im dunkeln zu erreichen. Es gab noch immer keine Probleme. Alles an meinem Körper lief flüssig und rund. Nichts schmerzte, und ich konnte laufen, laufen, laufen. So erreichte ich auch den Verpflegungspunkt bei km58 und wusste, das hier der Einstig in den Ho-Chi-Minh-Pfad folgt. Es war noch stock dunkel. Ich jubelte vor Glück. Geschafft, erstes Ziel erreicht. Mein Coach freute sich mit mir. Und dann ging es nach einer ausgiebigen Stärkung allein weiter. Der Ho-Chi-Minh-Pfad bietet für mich ein ganz besonderes Lauferlebnis. Hier werden noch einmal die Läufer und die Radfahrer getrennt. Der Streckenabschnitt ist für Radfahrer unpassierbar.Ich laufe hinein, und es ist totenstill. Ein schmaler, stark verwurzelter, mit Steinen versetzter Weg durch sumpfiges, modriges, feuchtes Gelände. Man ist umgeben von einem dunklen Wald, der irgendwie ein Dschungel-Feeling vermittelt. Es richt feucht und moderig, links ahnt man Wasser, da fließt ein Bach. Es plätschert leise und man hört ab und zu fiepsende Geräusche. Ich lausche und frage mich, was das wohl für Tiere sind. Und wieder ist alles totenstill.Vor mir tanzen vereinzelt die Lichter der Läufer. Man hört nur das Trappeln der Läuferfüsse. Es nähern sich von hinten Lichter. Ich werde überholt, aber das lässt mich kalt. Ich lausche meinem Körper und freue mich, das alles so gut läuft. Es ist fast unheimlich. Mir geht es gut, alles läuft rund, nichts tut weh.

Wann kommt er, der Mann mit dem Hammer? Jetzt nicht, er scheint noch weit entfernt, und das macht mich glücklich. Es muss das Runners - High sein. Endlich erreiche ich das Schild mit der Aufschrift 60km. Kurz darauf wird der Weg etwas breiter und es lichtet sich. Plötzlich nehme ich es wahr, das erste Zwitschern. Ein Vögelchen gibt den Ton an, und auf einmal zwitschert alles um mich herum. Schlagartig beginnt der Tag zu erwachen. Ich habe so sehnsüchtig darauf gewartet, und nun geht alles ganz schnell. Die Vögel sind erwacht, zwitschern wie verrückt und vor mir geht ganz langsam die Sonne auf. Ich laufe ihr entgegen und es geht mir immer noch gut.

Dann erscheint wieder einer von diesen gut bestückten Verpflegungspunkten. Irgendwie stehen sie immer an der richtigen Stelle. Ich greife zu und wundere mich, wie bei allen Punkten zuvor, was mein Magen heute alles verträgt. Ich bin leichtsinnig, aber mein Körper scheint es zu brauchen. Es gibt keine Probleme. Meine regelmäßige Nahrungsaufnahme besteht aus Wasser-Iso-Boullion-Cola-Orangen-Wasser. Oh, ich darf heut gar nicht mehr darüber nachdenken.

Und weiter geht’s auf einem schnurgeraden Uferweg bis hin zu km65, wo dann bald darauf die Fahrradbegleiter auf uns Läufer warten. Einige waren in den lustigsten Stellungen eingeschlafen, andere nutzten die Wartezeit, um die Kleidung zu wechseln. Ich treffe meinen Coach Steffen wieder am Ende der wartenden Radlerschlange und erwische ihn ebenfalls beim umziehen. Neben Ihm ein schlafender Radler auf einem schmalen Mauersims, dahinter der Abgrund zum Fluss. Kurz darauf der nächste Verpflegungspunkt. Es ist inzwischen hell geworden und ich bin endlich die Kopflampe los. Habe sie Steffen im Vorbeilaufen zugeworfen. Komisch, kaum braucht man einen Gegenstand nicht mehr, wird er zu einer unerträglichen Last. Vorher hat man darüber gar nicht nachgedacht.

Jetzt habe ich schon fast km70 erreicht und Steffen radelt ruhig neben mir her. Irgendwie sind wir beide sehr still geworden. Ich glaube, das waren die ersten Anzeichen von Müdigkeit. Ich laufe und merke , das es lägst nicht mehr so rund läuft, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Beine werden immer schwerer, der Schritt wird schleppender und die Sehnsucht nach einem baldigen Ende wird immer größer. Km70 bis 75 zieht sich unendlich lang, und es sollte noch schlimmer kommen. Ich laufe und beiße und möchte mir nichts anmerken lassen. Es läuft doch heute alles so gut, warum soll das jetzt anders werden? Ich merke, das auch mein Coach müde wird. Das nervt mich. Warum leidet er hier neben mir. Er könnte doch auch schlafen. Ich versuche, ihn abzuwimmeln, weiß aber genau, das er bleiben wird. Ich trabe eisern weiter, Steffen ist nicht in Sicht, ich weiß aber, das er immer irgendwo in meiner Nähe ist. Und dann kommt endlich das ersehnte Schild 75km. Ein neuer Abschnitt beginnt. Es ist doch gar nicht mehr weit. Plötzlich wird mir kalt. Ich bitte Steffen um meine Jacke und setze sogar eine Mütze auf. Alles geschieht noch eisern laufend. Immer im gleichen, nun aber schleppenden, Schritt.

Plötzlich ist es soweit. Km80 ist noch unendlich weit und ich bin am Ende. Ich möchte nicht mehr laufen. Ich bleibe stehen und beginne ganz langsam zu wandern. Die Läufer und Läuferinnen um mich herum taten dies schon lange. Warum nicht auch ich? Da hatte ich aber die Rechnung ohne meinen Coach gemacht. Er machte mir mit barschen Worten klar, das ich das alles vorher wusste und nun einfach da durch musste. Ich hab es so gewollt. Plötzlich tauchte auf der schnurgeraden Straße ein Bus neben uns auf. Er wurde von vielen Läufern gar nicht mehr registriert. Er kam aber irgendwie doch schneller als wir voran. Dann kam der km-Punkt 76,6, die letzte Möglichkeit, das Rennen ohne Schande, mit Zeitmessung und Wertung zu beenden. Hier stand auch der Bus. Es war der Läufer-Shuttle-Bus. Das war so verführerisch. Einfach einsteigen und nach Hause fahren. Das Leben kann so einfach sein. Aber ich lief hoch erhobenen Hauptes vorbei. Ich glaube nicht, das ich ernsthaft an Aussteigen dachte, aber es war verlockend.

Ich ergänzte die Nahrungsaufnahme mit Brot. Das hatte ich zuvor weg gelassen. Jetzt tat es mir gut. Und weiter ging es zu km80. Danach muss irgend jemand bei der Vermessung der km ein Gummiband benutzt haben. Es ging nach einem lang gezogenen Anstieg nur noch bergab. Eigentlich kam ich gut voran. Aber wo war das Schild mit km85? Es kam einfach nicht in Sicht. Die Beine schmerzten, wurden immer schwerer, und die Müdigkeit kam dazu. Ich begann erneut zu wandern, aber mein Coach trieb mich konsequent voran. Ich glaube, auch er wollte das Ziel schnell erreichen. Und endlich war es soweit. Auch die 85 tauchte auf und das Spiel begann erneut. Laufen, wandern, laufen, wandern. Verpflegung, eine schöne Brücke, eine Gärtnerei die uns Läufer persönlich mit einem freundlichen Plakat zur Aufmunterung begrüßte und verabschiedete. Alles willkommene Abwechslungen.

Hier überkam mich noch einmal eine unendliche Lustlosigkeit. Steffen war bereits voraus geradelt und ich nutzte die Gelegenheit zu einer ausgiebigen, erholsamen Wanderpassage, wohl wissend, das er mir das übel nehmen wird. Ich fühlte mich so herrlich unbeobachtet und allein. Aber dann ging es wieder voran. Ich lief wie aufgezogen. Mein Wunsch zu wandern war verflogen. Jeder gelaufene Meter bringt mich schneller ans Ziel. Ich habe kaum noch Lust zu wandern. Aber ganz so flott ging es nicht mehr. Nach km 95 gab es noch zwei Verpflegungspunkte, und das war gut so. Es waren willkommene Abwechslungen. Schließlich denkt dort keiner, man schwächelt. Man darf stehen bleiben. Ich greife erneut zu und nutze das komplette Angebot, einschließlich Brot.

Nun geht es von Kilometer zu Kilometer flott voran, natürlich den Umständen entsprechend. Ich werde schon wieder von meinem Coach getrieben. Er beginnt auf die Uhr zu schauen und möchte mich auf eine bestimmte Zeit treiben, aber das funktioniert bei mir nicht. Ich wünsche mir bei km99 noch einen Fototermin. Dann trabe ich locker in Richtung Ziel. Steffen fährt voraus, um ein möglichst ein schönes Zielfoto zu schießen.

Ich erreiche die Ziellinie bei 12:32.51 h und bin überglücklich.

Eigentlich war es wieder schön. Aber eines stelle ich immer wieder fest, jeder Biel-Lauf ist anders, und jeder Biel-Lauf ist schön.

Nach dem Lauf

Nach dem Lauf ging es sofort in die Dusche und dann ins Zelt zum schlafen. Nach vier Stunden Schlaf ertönte aus den Lautsprechern, die auf unserem Zeltplatz zu hören waren, noch immer die Stimme des Stadionsprechers, der alle Finisher namentlich  in der jeweiligen Landessprache begrüßte. Auch das gehört in jedem Jahr zu der hervorragenden Organisation des Veranstalters. Wir begaben uns an die Strecke und konnten noch sehr viele Zieleinläufer begrüßen und auf ihren letzten Metern mit Beifall begleiten. Dabei glänzte meine Medaille stolz in der Sonne...

Laufmaus Elke

 

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