Laufmaus Elke

"Run & Bike" - Neuzelle

27.5.06

         

             

       


"Run Berlin" - 25 Km von Berlin
7.5.06

 
Am Morgen des 07. Mai 2006 konnte es nicht schöner sein. Der Wecker klingelt rechtzeitig, die Sonne lacht mich an, und aus dem Radio klingt wunderschöne Musik.
Es ist der Sonntag, an dem ich die "25 km von Berlin" laufen möchte. Da wird manch einer fragen, was ist da schon so Besonderes dran?
Ich weiß, ich laufe im Olympiastadion ein. Ich kenne das Gefühl aus früheren Jahren.
Seit der Restaurierung bin ich dort nicht wieder gelaufen. Aber heute soll es so weit  sein. Ich freue mich auf den Lauf wie ein kleines Kind auf  Weihnachten.
Schon die Anfahrt mit dem Fahrrad genieße ich in vollen Zügen. Das Wetter ist traumhaft schön und ich treffe gute Freunde.
Manuela, Moni, Steffen und viele Bekannte treffe ich schon vor dem Start. Es wird fotografiert, geschwatzt und gelacht, und Manuela gibt sogar ein Interview für irgend einen Radio-Sender. Die Stimmung ist super.
Dann geht es langsam los. Die Skater werden auf die Strecke geschickt und wir begeben uns in unsere Startblöcke.
Um 10 Uhr erfolgt der Startschuss. Es geht los. Ich laufe immer auf der rechten Seite, habe Steffen meinen Fotoapparat in die Hand gedrückt und hoffe, ihn so oft wie möglich an der Strecke zu sehen. Er ist mal wieder mit dem Fahrrad dabei.
Ela nimmt Ihre Kamera mit und möchte unterwegs schöne Bilder schießen. Mal sehen, was sie so einfängt. Die Stimmung kann nicht schöner sein.
Ich laufe locker, ohne Leistungsdruck und genieße den Trubel um mich herum. Ich sehe Steffen mehrmals an der Strecke und auch andere bekannte Gesichter, die uns zujubeln.
Ab Km 17 wird es langsam schwer. Aber das Wetter und die Stimmung an der Strecke tragen mich immer weiter in Richtung Ziel. Die letzten 7 Km haben es in sich. Es geht immer auf und ab, und am Ende nochmal richtig hoch in Richtung Olympia-Stadion.
Und dann ist es endlich soweit: Km 24, gleich geht es nach links und wir laufen in die Katakomben. Es geht durch Tore und Tunnel in Richtung zur blauen Tartanbahn, sogar eine Sambaband steht dort unten und verbreitet eine tolle Stimmung.
Dann ist es soweit, ich sehe die blaue Tartanbahn und reiße die Arme hoch, neben mir ein glücklicher Schrei von Daniela. Sie kann es nicht lassen, entschuldigt sich noch schnell, weil sie mich vor lauter Glück überholt. Wir sehen uns auf der Video-Wand. Ein kurzer, aber schöner Augenblick.
Die eine Runde im Stadion tut uns nicht mehr weh. Oben in den Rängen steht Otto und jubelt uns zu. Er vergisst vor lauter Freude, dass er Fotos machen wollte.
Nach dem Zieleinlauf ist die Stimmung auf dem Höhepunkt. Ich bekomme meine Medaille umgehängt, treffe Daniela wieder und setze mich mit ihr auf die Treppe, um noch ein wenig die Freude und die Euphorie um uns herum zu genießen.
Dann holen wir unsere Sachen, gehen duschen und wissen, wir hatten mal wieder ein schönes Lauferlebnis.
                                                

             

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